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Regattasport News

Skilanglauflager 2010 in Oberwald/Goms (Wallis): 15.-20. Februar 2010

Illustrationen siehe Bilder Langlauflager 2010

Nach einer anstrengenden Bahnfahrt mit dreimal Umsteigen in Oberwald angekommen, wurde die 23-köpfige Gruppe mit Kürbiscremesuppe „a la Dschügä“ am Mittag im Lagerhaus empfangen. Bei ausgezeichnetem Wetter ging es dann gleich nach dem Mittag zum Skiempfang ins Sportgeschäft und zur ersten Trainingseinheit auf die schmalen Latten. Der erste Tag wurde mit Rumpftraining und Dehnung, was vor allem bei den Knaben recht stöhnende Geräusche verursachte, abgeschlossen. Der Dienstag und jeder weitere Tag begann – für einige etwas ungewohnt – mit Frühsport. Da hiess es schnell aus den „Federn“ zu kommen, oder man war schon für den Abwaschdienst gebucht, wie einige Nachzügler merken mussten. Bei schönstem Wetter wurde dann das gelernte vom Vortag auf der Loipe gefestigt und es ging zum ersten Mal talabwärts je nach Leistungsgruppe mehr oder weniger weit. Die schnellsten nahmen am Nachmittag schon mal die Gesamtstrecke Niederwald retour in Angriff. Dementsprechend platt waren einige auch schon am zweiten Tag, der aber nach dem Z’Nacht mit einer Einheit in der Turnhalle noch weiter ging. Trotz anstrengendem Training konnten die Stansstader dort noch mal die Fahne hochhalten und gewannen im Unihockey gegen die Trainierenden vom Basler RC, die ebenfalls ihr Trainingslager im Goms absolvierten und uns besuchten. Am Mittwoch gab es nach normalem Training am Vormittag dann am Nachmittag die Lagerolympiade mit einem Biathlonrennen (5x2km Langlauf und 4xTennisballzielwurfeinlagen). Hier waren die Luzerner und Basler jeweils etwas besser und vorallem treffsicherer als die Stansstader und räumten die Preise ab. Mit einer Fackelwanderung auf dem Schneeschuhtrail zur Rhonequelle und anschliessendem Rennen per „Schneevelo“ die Strasse des Furkapasses hinab wurde der Mittwoch abgerundet. Der Donnerstag fand für alle die Tagestour nach Niederwald statt (einige nahmen die Strecke schon zum zweiten mal in Angriff). Diejenigen, für die die Rückfahrt per Ski zu streng gewesen wäre, konnten mit dem Zug nach Oberwald zurückfahren. Trotz der Kälte liessen sich einige nicht davon abringen, eine langjährige Tradition, ein Eisbad in der Rhone, fortzusetzen. Beim Dehnen am Abend merkte dann jede und jeder genau, welche Muskeln beim Langlauf gebraucht werden und sich verkürzen und es gab das eine oder andere schmerzverzerrte Gesicht. Es zeigte aber auch auf, wie wichtig es nach solch intensiven Trainings ist, zu dehnen. Freitag war für einige der wohl strengste Tag, am Morgen noch einmal bis Niederwald retour und am Nachmittag gab es noch eine Abschlussbergtour per Skatingski zur Rhonequelle mit anschliessender Abfahrt auf der Strasse des Furkapasses mit den schmalen Latten, wo sich dann auch der eine oder andere Sturz nicht vermeiden liess. Schon neigte sich das Lager dem Ende zu und am Samstag morgen hiess es „Putzen bis das Haus glänzt“ und etwas müde, aber voller Eindrücke traten alle den Heimweg an. Ein grosses Dankeschön geht an dieser Stelle an Andrea Pfurtscheller, die sich schon zum dritten Mal bereit erklärt hat, die hungrige Gruppe nach den Trainings mit feinem Essen zu sättigen.

Jürgen Träger

 

Swiss Indoor Zürich 30.01.2010

(Ergometer Schweizer Meisterschaften)

Am 30. Januar 2010 fanden in Zürich die Schweizer Meisterschaften auf dem Ergometer – die sogenannten „Swiss Indoor“ – die erste Standortbestimmung im neuen Jahr, was das „Trockenrudern“ anbetrifft, statt. Dominator dieser Veranstaltung war einmal mehr der Sempacher Olympiaruderer André Vonarburg, der seine 2000 m in 5.49.5 zum 11.Mal als Serien-Schweizer Meister zurücklegte. Zehn aus dem Regattateam des Seeclub Stansstad schlugen sich achtbar, zu einer Medaille reichte es aber nur bei Altmeister Pius Z’Rotz. Er unterlag am Ende nur hauchdünn mit 0.3 sec. Rückstand, was ihm die Silbermedaille einbrachte. Einmal mehr auf dem 4.Rang landete Ingmar Rompen bei den U-17 Junioren: 1000m lang führte er das Feld an, aber auf den letzten 500m fehlten die Reserven, um die Angriffe der Verfolger abzuwehren. Weiteres siehe Bilder Swiss Indoor 2010.

Pius Z’Rotz MA 50+ Rang 2 07:01.5

Julie von Däniken JF U15 Rang 17 04:15.7

Aaron von Ballmoos JM U15 Rang 30 04:05.9

Milena Bissig JF U17 Rang 17 06:40.3

Ingmar Rompen JM U17 Rang 4 05:04.7

Giuliano Casini JM U17 Rang 18 05:13.5

Julian Flühler JM U19 Rang 20 06:38.2

Remo Diethelm JM U19 Rang 32 06:53.9

Irina Aeschlimann FA Rang 15 07:42.2

Ursina Minder FL Rang . 8 07:38.6

Armadacup Bern 2009: Irina Aeschlimann und Julian Flühler mit Bravour

Zwei erfolgreiche Mitglieder des Seeclub Stansstad im Skiff in Bern: Am 31. November 2009 ging in Bern auf dem Wohlensee am Armadacup, dem traditionellen und längsten Skiffrennen der Schweiz (9 km), Irina Aeschlimann als erfolgreichste Schweizer Juniorin hervor. Im Gesamtfeld von 265 gestarteten Skiffs versuchte sie stets eine gute Linie zu finden und ohne Kollisionen ihre Bahn zu ziehen. Dies gelang ihr auch recht gut, nur eine – Koidu Killing aus Estland war bei den Juniorinnen noch etwas schneller als sie. Irina Aeschlimann belegte am Ende den 2.Rang. Als amtierende Schweizer Meisterin im Skiff sowie Silber- und Bronzemedaillengewinnerin vom Coupe de la Jeunesse erfüllte sie ihre gewisse Favoritenrolle mit Bravour. Ebenfalls ein ansprechendes Resultat konnte sich Julian Flühler errudern. Er belegte den 7.Rang bei den Junioren A und gehört ebenso zu den Top ten der Ruderszene auf dem Wohlensee. International dominiert wurde das Rennen einmal mehr vom amtierenden Weltmeister Mahe Drysdale aus Neuseeland, der den Armadacup zum 3. Mal für sich entscheiden konnte und in diesem Jahr mit 32:24.28 einen neuen Streckenrekord aufstellte. Zu den Stansstader Seeclublern siehe Bilder Armadacup.

Rangliste: Juniorinnen A (13 im Ziel): 1. Koidu Killing (EST) 41:21.35, 2.Irina Aeschlimann (SUI, SC Stansstad) 41:39.79, 3. Dorothea Hanf (GER) 43:36.92. Junioren A (30 im Ziel: 1. Nico Stahlberg (RC Kreuzlingen) 34:29.20, ferner 7.) Julian Flühler (SC Stansstad) 37:21.42. – Weitere Details unter: www.bkw-armadacup.ch

Jürgen Träger

 

Herbstregatta Sursee 26./27. September 2009

Die letzte Herbstregatta hiess es aber erst einmal für 27 Achter die Langstrecke von Sempach nach Sursee bei schönstem Herbstwetter zu bewältigen. Ein eindrückliches Bild bot sich den zahlreichen Zuschauern an der Strecke vom Start bis zum Ziel. Mit Pius Z'Rotz, Jürgen Träger, Julian Flühler, Remo Diethelm, Giuliano Casini, Marco Casini, Reto Amstad, Irina Aeschlimann und Ursina Minder (Stfr.) war auch eine Stansstader Crew am Start. Das Rennen gestaltete sich äusserst spannend und der Männerachter vom RC Reuss hatte am Ende mit einer Sekunde die Nase vorn vor dem SC Luzern und einer weiteren Sekunde vor dem RC Baden in 21:00,3 und das auf 6000m Streckenlänge! Unsere Crew schlug sich wacker und kam 1 Minute nach den Siegern auf dem guten 7.Rang ins Ziel. Damit gehört der Seeclub Stansstad in die Topten.

Obwohl einige Junioren schon Ferien halber abwesend waren, starteten am Sonntag 13 Seeclübler an der Sprintregatta. Nach dem Blöterlicup in Richtwerswil fuhren einige aus der Nachwuchsgruppe ihre erste richtige Regatta. Bei den Jüngsten gewannen Joe Feubli und Naomi Mathys den Doppelzweier der Kategorie C (11/12 Jahre). Julian Flühler und Remo Diethelm gewannen bei den Junioren A (17/18) den Doppelzweier und bestanden ihre Premiere im Zweier ohne mit Rang 2. Irina Aeschlimann gewann das Skiffrennen der Juniorinnen A und zusammen mit Ursina Minder, Marco Casini und Reto Amstad den Mixeddoppelvierer Männer/Frauen. Wie schon in Schwarzsee wurden Ursina Minder und Irina Aeschlimann im Doppelzweier zweite hinter Sempach. Bilder zum Regattawochenende siehe Herbstregatta Sursee 2009.


Auch wenn die Regattasaison 2009 nun eigentlich abgeschlossen ist und nur noch der Armadacup und einige Langstreckenrennen im Achter folgen, geht es nicht in den Winterschlaf, sondern das Grundlagentraining bedeutet nun vom Herbst/Winter die Basis für die Rudersaison 2010. Den Auftakt dazu bildet das Biketrainingslager auf der Lenzerheide. Es bedeutet für einige eine strenge, aber sicher auch wieder eindrückliche Trainingswoche, wie wir sie schon letztes Jahr mit dem Bikelager im Goms hatten.

Jürgen Träger

Bikelager des Regattateams des SC Stansstad

in Valbella/Lenzerheide 3.-10. Oktober 2009

Am 3. Oktober machte sich das Regattateam per Bike wie im letzten Jahr auf den Weg ins Trainingslager, nur das es diesmal bei der Anreise fast 90 km mehr zu bewältigen gab.

Das Ziel hiess dieses Mal die Lenzerheide, ein Lagerhaus in Valbella auf 1700m Höhe.

Früh um 8.00 Uhr ging es los per Bike, einzig den Seelisberg ersparten wir uns und nahmen die Fähre nach Gersau. Via Schöllenen ging es nach Andermatt und weiter zum Oberalppass. Dann ging es hinab nach Chur, aber zwischendurch bei Ilanz an der Rheinschlucht leider auch wieder mal ein paar 100 Höhenmeter bergauf. Nach Chur – es war mittlerweile schon 18.30 Uhr – erwartete uns dann noch der Anstieg nach Valbella, was einige so ziemlich an die Grenze brachte, aber wir haben es noch bis ins Lagerhaus geschafft und fielen müde in die Betten. In den folgenden Tagen standen immer Tagestouren in der Umgebung auf dem Programm und jeden Tag zeigte sich das Wetter von der guten Seite. Nur am Samstag auf der Heimfahrt war es uns nicht so gut gesonnen, so dass wir am Oberalppass die ersten Schneeflocken zu spüren bekamen und uns dann im strömenden Regen (die Schöllenen hinab auch noch bei dichtem Nebel) das Reusstal hinab und den Seelisberg hinaufkämpfen mussten, was wahrlich nicht mehr lustig war. Am Samstagnachmittag kamen wir aber alle heil wieder in Stansstad an und waren stolz auf die vollbrachte Leistung und freuten uns auf ein heisses Bad…

(einige Eindrücke siehe Bilder Bikelager 2009 )

Jürgen Träger

 

Achtercup Junioren 15/16 in Rapperswil 18. Oktober 2009:

Stansstad/Schaffhausen gewann die Regatta am Dreiländerkampf

Am 17./18. Oktober 2009 fand in Rapperswil im Rahmen des Dreiländerkampfes Berlin-Koppenhagen-Zürich für Junioren A auch der erste Achtercup der Junioren B (15/16 Jahre) statt. Der Wettkampf wurde nach dem gleichen Prinzip wie der Länderkampf ausgetragen. Jedes Achterteam startete in folgenden Bootsklassen: 1x, 1x, 2x, 2-, 2- , 4x, 4- und 8+. Die Kleinbootrennen im Zweier und Skiff sollten am Samstag stattfinden und die Vierer- und Achterrennen am, Sonntag. Auf Grund der misslichen Wetterlage war jedoch am Samstag nicht an Rudern zu denken. Der Wind stand genau auf den oberen Zürichsee in Rapperswil und trieb die Schneewolken gegen das Ufer, so dass die Wellen bis über das Ufer schwappten. Die Jury entschied, alle Rennen am Sonntag auszutragen und dementsprechend früh, bei noch eisigen Temperaturen anzufangen.

Von Stansstad waren Giuliano Casini, Remo Diethelm und Ingmar Rompen zusammen mit ihren Renngemeinschaftskollegen aus Schaffhausen, mit denen sie im Achter an der Schweizermeisterschaft 2009 den vierten Platz belegten, im Einsatz. Giuliano Casini und Remo Diethelm mussten im 2- als erstes Team an den Start, machten ihre Sache gut, und ruderten einen sicheren Start-Ziel-Sieg nach Hause. Weniger gut erging es Daniel Rohr vom RC Schaffhgausen, der in seinem Skiffrennen der klare Favorit war und das Rennen nach dem Start auch anführte. Leider blieb er an einer Boje hängen und kenterte, so dass er das Punktekonto nicht ausbauen konnte und der SC Sempach mit einem klaren Sieg die Führung in der Punktewertung übernahm. Auch die beiden nächsten Rennen mit Ingmar Rompen im Skiff und einer Schaffhausener Doppelzweierbesetzung brachten nur einen 2. Rang hinter Sempach/Zug. So dass dieses Team die Punkteführung weiter ausbauen konnte. Die nächsten Rennen, der Zweier ohne mit Lorenz Kuhn und dem Unglücksraben aus dem Skiff - Daniel Rohr und diese zwei zusammen mit Giuliano Casini und Remo Diethelm im Vierer-ohne gewannen ihre Rennen und brachten Stansstad/Schaffhausen wieder heran. Im anschliessenden Doppelvierer waren die Sempacher wieder die klaren Favoriten, aber unser Team mit Ingmar Rompen am Schlag wollte sich nicht schon vorher geschlagen geben, fuhr vom Start weg ein beherztes Rennen und übernahm die Spitze, was die Sempacher nervös werden liess. Ein Krebs im Sempacher Boot brachte dann die Entscheidung und der Doppelvierersieg ging auch an Stansstad/Schaffhausen, so dass wir vor dem abschleissenden Achterrennen wieder die Punkteführung übernahmen. Im Achter hatte sich unser Team viel vorgenommen, war doch noch die bittere Niederlage von der Schweizer Meisterschaft offen, wo Sempach Meister wurde und unsere Renngemeinschaft auf Rang 4 ohne Medaille blieb. Dementsprechend hoch war die Motivation am Start und mit einem sauberen Start legte sich unser Achter auch gleich an die Spitze und führte nach den ersten 250 Metern bereits mit einem knappen Luftkasten. Diese Führung wurde bis ins Ziel nicht mehr abgegeben und Stansstad/Schaffhausen siegte mit einer Länge Vorsprung vor Sempach/Zug und gewann somit den Wanderpreis nach allen gefahrenen Rennen vor Sempach/Zug. Herzliche Gratulation.

Die Bilder sind in der Bildergalerie im Untermenü Rapperswil 2009 zu finden.

Jürgen Träger

 

Coupe de la Jeunesse in Vichy 01./02. August 2009

2 Medaillenerfolge für Irina Aeschlimann im Skiff

Der Überraschungssieg von Irina Aeschlimann an den Schweizer Meisterschaften auf dem Rotsee 05. Juli 2009) und die Selektion im Skiff für den Coupe de la Jeunesse waren unerwartet, nachdem zu Saisonbeginn einer ansonsten verheissungsvollen Renngemeinschaft ein Partnerverein die Fortsetzung verweigert hatte. Die Umorientierung vom Mannschaftsboot in den Einer wurde für Irina Aeschlimann zur schweren Herausforderung. Um so erfreulicher ist es, dass ich euch jetzt mitteilen kann, dass die erfolgreiche Saison für Irina Aeschlimann nicht nur mit einer Teilnahme am Coupe, sondern mit zwei auch für den SRV völlig unerwarteten Medaillen im Juniorinnen-Skiff abgeschlossen werden konnte. Ich mag diesen Erfolg ihr von ganzem Herzen gönnen, habe ich doch alle Tiefs in dieser Saison bei ihr live miterlebt und sie immer wieder auf ihrem Weg begleitet und um ihren Kampfeswillen bewundert. Ich denke, gerade dieser Umstand macht den Erfolg für sie umso wertvoller und umso wichtiger in ihrer hoffentlich erst beginnenden Spitzensportlaufbahn.

Auch in Vichy war der Kampf um die Medaillen für sie alles andere als einfach.

Jeweils am Vormittag herrschten für sie als kleine, leichte Ruderin - siehe auch Fotos von der Siegerehrung - optimale Schiebewindbedingungen. In beiden Vorläufen am Samstag wie auch am Sonntag übernahm sie mit ihrem in den letzten Wochen immer mehr verbesserten Start nach 500m die Führung mit zirka einer Länge, den sie bis 1000 m auf zwei bis teilweise 3 Längen ausbauen könnte, so dass auch Simon Cox, unser Nationaltrainer, sichtlich emotional angetan war. Leider kehrte am Mittag der Wind jeweils auf Gegenwindbedingungen, was bekanntlich eher den "Schweren" in der Ruderszene entgegenkommt. Unerschrocken nahm Irina die Bedingungen so wie sie waren, bereitete sich optimal auf das Rennen vor und bis 1000m führte sie am Samstag das Finale wiederum mit einer offenen Länge an. Auf den zweiten 1000m wehrte sie sich mit all ihrem Kampfgeist gegen die starke, grosse und kräftige Britin und musste sich am Ende nur ihr beugen, baute aber ihren Vorsprung gegenüber der Spanierin und der Italienerin weiter aus. Die Überraschung war perfekt und Irina gewann ihre erste internationale Medaille gleich in Silber.

Im Finale am Sonntag übernahm die Französin auf den ersten 1000m die Führung und Irina kämpfte mit der Britin um die Positionen 2 und 3. Es kam zum schon gewohnten Zweikampf, nur dass auf der windgeschützten Innenbahn die Französin ihre guten Bahnverhältnisse im Windschatten nutzte und immer eine halbe Länge bis ins Ziel vor Irina bleiben konnte und jeden Angriff abwehrte. Aber auch die Bronzemedaille vom Sonntag war wiederum eine grossartige und kämpferisch perfekte Leistung für die "kleine" Irina.

Überglücklich, wie auf den Fotos nicht zu übersehen, kehrte Irina aus Vichy in die Schweiz zurück. An dieser Stelle möchte ich auch allen danken, die Irina und überhaupt das ganze Regattateam in dieser Saison, sei es materiell oder moralisch, unterstützt haben.

Jürgen Träger