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Regattabericht Lauerz

Nach dem eher verhaltenen Wintertraining (mit Schwerpunkt Badi-Muskelaufbau) und dem Kurz-Trimming von Jürgen Träger machte sich das Regatta-Team mit gemischten Gefühlen auf den Weg nach Lauerz. Würde das kurze, aber intensive Training reichen, um mit der nationalen Konkurrenz mitzuhalten? Vorsichtshalber, um uns nicht gleich an der ersten Regatta zu überfordern, meldeten wir nur am Samstag.

Schon am Freitagabend machte sich die Nervosität spürbar. Beinahe ging ein Skiff „vergessen“. (Dank Jürgens wachem Auge ging’s aber gerade noch mal gut.)

Am frühen Samstagmorgen machten wir uns dann in aller Ruhe auf den Weg. Nach dem Anriggern konnten wir sogar noch kurz aufs Wasser.

Als erster musste Ingmar bei den C-Junioren „ins kalte Wasser springen“ und wurde gleich mit einer Gold-Medallie für seinen Kampfgeist belohnt. Unser B-Junioren-Doppelvierer ( Flühler Julian, Stübben Fabian, Diethelm Remo, Mathys Philip), welcher letztes Jahr bei den C-Junioren den Meistertitel holte, musste nach einem starken Rennen doch zwei Booten den Vortritt lassen. Unser „leichter“ Männervierer hatte ein schweres Los. Mit drei SRV-Booten in der Serie lieferten sie sich ein Duell mit dem SCL-Vierer, welches sie mit 2.49 Sekunden Vorsprung für sich entschieden.

Ursina Minder wagte sich bei den leichten Frauen an ihr erstes Skiffrennen und konnte sich mit Olivia Wyss gleich mit der nationalen Spitze vergleichen. Während dem Rennen bildete sich dann ein Zweikampf zwischen ihr und Ursula Monzeglio (Basler RC) den sie für sich entscheiden konnte und ihr den dritten Schlussrang einbrachte.

Bei den Junioren B ging Julian Flühler auch im Skiff an den Start. Nach einem tollen Schlussspurt konnte er mit einer Sekunde Vorsprung auf den SC Luzern sein Rennen beenden.

Unseren beiden C-Junioren hatten die Absicht, an den Erfolg von Ingmar im Skiff anzuknüpfen und wollten auch im Doppelzweier ihr Bestes geben. Leider drehte kurz nach dem Start ein Rad an Giuliano Casinis Rollsitz nicht mehr und sie mussten ihr hoffnungsvolles Rennen aufgeben. Dies ist eine Erfahrung, welche uns wieder einmal zeigt, dass man vor jeder Ausfahrt, insbesondere vor Rennen sein Material prüfen muss. Reto Amstad, welcher den ganzen Tag nicht genau wusste, ob er auf sein Rennen hin die Gewichtslimite erreicht und somit die Nahrungs- und vor allem Flüssigkeitszufuhr möglichst gering halten musste, hatte während dem Rennen stark zu kämpfen. Kurz vor dem Ziel konnte er sich dann noch gegen den SC Ceresio durchsetzen und wurde Vierter.

Als letztes Boot ging um 18.30Uhr der leichte Frauen-Doppelvierer(Minder Ursina, Näpflin Simone, Aeschlimann Irina, Plugge Kim) an den Start. Bei Schiebewind konnten sie sich nach etwas verhaltenem Start beim 500er an die Spitze setzen und fuhren mit 5 Sekunden Vorsprung als erste durchs Ziel. Die erste Regatta ist Geschichte, wir können mit dem Erreichten zufrieden sein, uns aber nicht darauf ausruhen!

Simone Näpflin, Ursina Minder